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Gutachten zum Spielkonzept, W. Bergmann PDF Drucken E-Mail

"Auf den ersten Blick einleuchtend (ist) (...) die Idee, die kindlichen „Helden“ in New York zu beheimaten. Kinder aus einer fernen Großstadt – ob sie New York oder Shanghai heißt – sind ermutigende Vorgaben für die kindliche Phantasie. Mit kleinen Helden, die in fernen Ländern, am Mississippi oder im „wilden Kurdistan“ ihre Abenteuer erlebten, haben sich Kinder schon immer mehr fasziniert als mit Fritz und Gerda aus der Nachbarschaft. Ein Blick in die großen identitätsstiftenden Bücher früherer Kindheiten von Robinson Crusoe bis Huckleberry Finn zeigt das. Insofern ist es eine schöne Idee, die abenteuerliche Erkundung des fremden Erdteils „Afrika“ in einer Umgebung zu beginnen, die für unsere spielenden Kinder einen verheißungsvollen, viel versprechenden Klang hat. Das weckt ihre Neugier und mehr: ihre Identifikationsbereitschaft. Kindliches Lernen verläuft über Identifikation und Neugier, gestützt von der ursprünglichen Lust aller Kinder auf Abenteuer. Dies (ist) (im) Ausgangsszenarium gut gelöst.

Insgesamt scheint das vorgelegte Spielkonzept einen aufklärerischen und ethischen Anspruch in identitätsstiftender Weise, bei hoher Erzeugung von motivierter Aufmerksamkeit, hervorrufen zu können. Die Chancen, die die ästhetische Vielfalt der digitalen Spiele ermöglicht, werden entlang den inhaltliche Intentionen – und nicht in technischer Selbstverliebtheit – genutzt, und die Gesamtheit der Eindrücke und Kenntnisse wird in die Selbsttätigkeit und Selbstverantwortung eines spielend-handelnden Kindes verlagert. Ethik ist immer auch Handeln, auch dieser Aspekt wird hier in besonderer Weise deutlich."

W. Bergmann, Diplom-Pädagoge (Quelle: Gutachten zum Konzept)

 
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