AJABU
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"Es gibt nichts Gutes. Außer man tut es."

Erich Kästner, der große Skeptiker, der dennoch immer Hoffnung hatte, hat das gesagt. Tatsächlich bleibt er ein großes Vorbild: es ist nicht leicht, stets mehr die Möglichkeiten zu sehen, als den Status Quo. Aber es ist notwendig und gut.

Goodfable ist überzeugt, dass gewaltfreie und inhaltlich relevante Computerspiele - wie Filme oder Bücher - ein effektives Medium für gute gesellschaftliche Veränderungen sein können - und mehr dazu werden sollten. Wir denken, dass man Menschen mit Geschichten und Bildern, die in sinnvollen Spielen miteinander verbunden sind, gut erreichen und vor allem berühren kann - und so vielleicht durch Inspiration auch Gutes in Gang bringen kann.

Mit "AJABU" will Goodfable versuchen, zu inspirieren: wir möchten auf positive und zuversichtliche Weise auf Afrika aufmerksam machen, jenseits flüchtiger und bald wieder vergessener Tagesnachrichten. "AJABU" will einen kleinen Beitrag leisten, Bildung und Aufklärung über Afrika nachhaltig zu verbessern. (siehe auch  "Ausführliche Informationen über AJABU".

Afrika ist ein Kontinent im Aufbruch, mit einer großen Zukunft. Seine Menschen haben ungeheures Potential und ein Recht auf aktive Teilhabe an dieser Welt; sie verdienen gute und faire Partner und einen respektvollen Umgang. Eine dementsprechende Kommunikation, die positiv aufmerksam macht, ist unerlässlich.

In losen Abständen geben wir Anteile unserer Verkaufserlöse an gute Projekte in Afrika. Für die ersten Monate des Jahres 2012 unterstützten wir auf diese Weise "Schulen für Afrika".

>> Mehr erfahren

Über "Schulen für Afrika" (Quelle: SfA)

"Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung. Doch in den Ländern Afrikas südlich der Sahara geht bis heute etwa jedes dritte Kind nicht zur Schule. Unser Ziel ist es, bis 2015 13 Millionen Kindern eine gute Grundbildung zu ermöglichen.

Mit Millenniumsziel Nr. 2 haben sich die Regierungen dazu verpflichtet, dass bis 2015 jedes Kind die Grundschule vollständig abschließen kann. UNICEF, die Nelson Mandela Stiftung und die Peter Krämer Stiftung haben „Schulen für Afrika" ins Leben gerufen, um zu diesem Ziel beizutragen.

Auch wenn wir schon tolle Fortschritte gemacht haben, gibt es nach wie vor Herausforderungen. Noch immer gehen weltweit 101 Millionen Kinder nicht zur Schule – knapp die Hälfte von ihnen lebt in Afrika. Die durchschnittliche Einschulungsrate südlich der Sahara ist in den vergangenen Jahren zwar gestiegen. Doch nur zwei Drittel der eingeschulten Kinder erreichen die letzte Grundschulklasse.

Dabei ist Bildung die entscheidende Voraussetzung für ein besseres Leben: Kinder, die zur Schule gehen, haben später bessere Berufsaussichten. Sie lernen, sich eine Meinung zu bilden und eigene Entscheidungen zu treffen. Und sie wissen, wie man gesund bleibt und sich zum Beispiel vor HIV/Aids schützt."

"Oft sind die Eltern zu arm, um das Schulmaterial für ihre Kinder zu bezahlen. Viele wissen nicht, wie sie ihre Kinder ernähren sollen – erst recht nicht, wie sie den Schulbesuch ihrer Kinder finanzieren sollen.

Besonders auf dem Land sind die Schulen oft überfüllt, schlecht ausgestattet oder einfach zu weit entfernt. Und es fehlt an qualifizierten Lehrern. Die Aids-Epidemie verschärft die Situation. Besonders betroffen sind die Mädchen. Viele müssen mitarbeiten oder werden bereits als Teenager verheiratet. Eine folgenschwere Entwicklung: Ist die Mutter nicht zur Schule gegangen, verdoppelt sich für ein Kind das Risiko, ebenfalls keinen Unterricht zu erhalten. Eine gute Grundbildung für alle Mädchen ist eine hervorragende Investition: Frauen mit Bildung heiraten meist später. Sie bekommen weniger Kinder und können diese besser versorgen. Die Kindersterblichkeit sinkt, je länger die Mütter zur Schule gehen. Und Mädchen mit Schulbildung sind selbstbewusster und damit weniger gefährdet, misshandelt, sexuell missbraucht oder ausgebeutet zu werden.

Rund zwölf Millionen Kinder sind allein im südlichen Afrika durch Aids zu Waisen geworden. Wenn die Eltern erkranken, nicht mehr arbeiten können und ärztliche Hilfe brauchen, wird der Schulbesuch der Kinder häufig unbezahlbar. Vor allem die Mädchen müssen häufig die Schule abbrechen, um zunächst die kranken Eltern zu versorgen und sich nach deren Tod um die Geschwister zu kümmern.

UNICEF will, dass alle Kinder zur Schule gehen und sie erfolgreich abschließen können. Dafür müssen die Schulen „kinderfreundlich" werden. UNICEF unterstützt deshalb beispielsweise den Bau zusätzlicher Klassenzimmer, die Versorgung mit Möbeln und stellt Schulmaterial bereit.

Außerdem schult UNICEF die Lehrer. Denn neben einer guten Ausstattung sind gute Lehrmethoden der Schlüssel zum erfolgreichen Lernen. UNICEF setzt sich auch bei den Bildungsbehörden dafür ein, wichtige Inhalte wie Hygiene und Aids-Aufklärung in die Lehrpläne aufzunehmen. Im Unterricht und in den Schulbüchern sollen Mädchen als gleichwertig behandelt werden. Gemeinsam mit den lokalen Behörden übernehmen die Gemeinden Verantwortung dafür, das Recht auf Bildung für jedes Kind zu verwirklichen. Zum Beispiel helfen Dorfkomitees mit, die Schulgebäude instand zu halten oder Schulaktivitäten zu organisieren." (Quelle: SfA)

>> Weiterführende Informationen über "Schulen für Afrika"

 

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